Kardiologie



Narkose


Krebsdiagnostik/-therapie

 

Narkose/Narkosetechnik

 

Wir Tierärzte legen unsere Patienten viel häufiger in Narkose, als es für einen Menschen notwendig wäre. Schon das einfache Entfernen von Zahnstein kann nur mit einer Anästhesie geschehen. Umso wichtiger ist die sorgfältige Ausführung und Überwachung der Narkose.

Voruntersuchung

Zu jeder Narkose gehört die Voruntersuchung. Je nach Alter und Risikogruppe gehört neben der klinischen Untersuchung insbesondere die des Kreislaufes eventuell auch eine Blutuntersuchung und/oder ein EKG. Wir bieten alles dazu notwendige in unseren Praxen und werden es mit Ihnen besprechen.  Alle Patienten erhalten ein Merkblatt zur Narkosevorbereitung.

Narkosetechniken: Folgende Methoden der Narkose werden in der Tiermedizin vorwiegend angewendet:

  • Injektionsnarkose
    Das Narkosemittel wird nach Gewicht intramuskulär verabreicht
    Vorteile: einfache Anwendung, billig
    Nachteile: kaum individuelle Dosierung, keine Steuerbarkeit der Narkose, bei Notfällen schwierig zu verlängern

    Diese Art der Narkose verwenden wir nicht mehr. Ebenso verwenden wir wegen der erheblichen Risiken keine Narkosen, die man antagonisieren (Aufweckspritze) kann.

  • intravenöse Injektionsnarkose
    über einen intravenösen Zugang wird das Narkosemittel nach Wirkung kontinuierlich zugeführt. Dazu wird ein sogenannter Perfusor benötigt, der sicherstellt, daß das Narkosemittel 1/10 ml genau verabreicht wird
    Vorteile: genaue Dosierbarkeit, Narkosemittel auch bei Risikopatienten einsetzbar, verlängerbar
    Nachteile: Dosiereinrichtung ist teuer, Narkosemittel teuer

    Zusammenfassung: sehr gute Narkose, aber wegen der Kosten für das Narkosemittel nur für kurze Eingriffe geeignet.

  • Inhalationsnarkose
    Nach Einleitung der Narkose wird das Narkosemittel in Gasform der Atemluft beigemengt.
    Vorteile: exakte Dosierbarkeit, sehr gute Schmerzausschaltung, über Stunden aufrecht zu erhalten, narkosemittel sehr sicher
    Nachteile: aufwendige Technik, geschultes Personal notwendig, Narkosemittel teuer, Narkosegerät teuer

    Zur Zeit die beste und sicherste Form der Narkose in der Tiermedizin - aber auch die kostenintensivste!

 

Aufwachphase

Zu einer Narkose gehört nicht nur die Narkose selber. Die Aufwachphase  ist ebenso wichtig. Viele der möglichen Komplikationen treten erst während dieser Zeit auf. Aus diesem Grund müssen unsere Narkosepatienten "bei uns" aufwachen.  Jeder Patientenbesitzer sollte darauf bestehen.

 

Narkoseüberwachung (Narkose-Monitoring)

Keine Narkose ist ohne Überwachung denkbar. Bei uns ist immer eine Person für die Narkose zuständig. Lebenswichtige Parameter wie

  • Herzfunktion (EKG)
  • Atmung und Atemfrequenz sowie
  • CO2 - Konzentration in der Ausatemluft (Kapnographie)


werden ständig überwacht. 

 

 

 

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